Titelliste
- 1. Vidchuvaty, shcho zhyvyi4:00
Geschichte
Dieser Titel ist das Herzstück des Albums. Sein Thema ist die seelische Erschöpfung und der Kampf darum, sich wieder lebendig zu fühlen. Ein sehr offenes Lied. Ohne Beschönigung. Mit echter existenzieller Tiefe.
„Halt einen Augenblick inne, du wahnsinnige Welt…“ — Worte, die bei jedem nachklingen, der sich schon einmal im Alltagstrott verloren hat.
- 2. Pohlian na den zhyttia svoho3:29
Geschichte
Ein philosophisches Lied über die Wahl. Darüber, dass jeder Tag eine Chance ist. Über die Fähigkeit, Schweres zu durchstehen und Schmerz in Licht zu verwandeln. Ein Lied des Beistands, besonders für die, die müde sind, aber noch stehen.
„Diesen Weg gehe ich aus eigener Wahl“ — das Mantra eines starken Menschen.
- 3. Lety, Mriie3:07
Geschichte
Eine kontrastreiche, energische Komposition. In ihr liegt Kraft, der Glaube an einen neuen Tag, Zuspruch für alle, die stehen geblieben sind. Ein Manifest des Glaubens an sich selbst, an das Schaffen, an einen Traum, der den Flug wert ist.
„Wir sind die Schöpfer einer neuen Zeit“ — nicht bloß ein Satz, sondern die Bejahung eines neuen Lebens.
- 4. Svit napovnenyi do kraiu4:00
Geschichte
Ein sehr gesellschaftliches und zugleich intimes Lied. Über die Giftigkeit der Worte, über die Kraft der Stille, über die Verantwortung für das, was wir sagen.
„Worte pfeifen überall wie Kugeln“ — eine tiefe Metapher für die heutige Welt.
- 5. Chy mozhesh buty ty takym yak vsi2:59
Geschichte
Die Gedanken des Autors über die eigene Wahl — darüber, warum sein Lebensweg gerade so verlief und nicht „wie bei allen“. Die Welt lehrt einen bereitwillig zu schweigen, auf Kommando zu lachen, ein Lächeln ohne Inhalt zu tragen und ohne Risiko zu leben. Doch dieses Rezept für Ruhe hat seinen Preis — und das Lied nennt ihn beim Namen.
„Denn während du lernst, wie alle anderen zu sein, stirbt der, der du hättest sein können“ — eine Antwort auf die Frage, wozu ein Mensch geboren wird: nicht um still mit dem Hintergrund zu verschmelzen, sondern um die Gabe des Lebens anzunehmen und für immer er selbst zu bleiben.
- 6. Ty peremozhets3:24
Geschichte
Dieses Lied ist wie ein Spiegel für eine müde Seele, die eine Bestätigung sucht: „Ich kann noch.“ Der Autor richtet den Hörer auf, wie man einen geliebten Menschen aufrichtet — ohne Urteil, ohne Pathos, nur Glaube und ein tiefer Beistand.
„Du wirst dich selbst noch überraschen…“ — eine starke, einfache und sehr ehrliche Ermutigung.
- 7. Rekviiem velychi sviatykh3:36
Geschichte
Eines der stärksten und ergreifendsten Stücke Andriis. Ein Lied zum Gedenken an die gefallenen Ukrainer — an die Helden, an die zivilen Opfer, an die Nächsten. Es ist ein Denkmal in Liedform, in dem statt Tränen Feuer steht, Kraft und ein Ruf zum Leben.
„Dieses Requiem ist kein Schatten, sondern ein Ruf: lebe!“ — eine Zeile, die bei jedem bleibt.
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